Der Ursprung der Marburger Antikensammlung geht auf die beiden ersten Professoren für Klassische Archäologie an der Philipps-Universität zurück, Ludwig v. Sybel (1877-1912) und Paul Jacobsthal (1912-1935).

Antikensammlung Austellung Ludwig v. Sybel hat 1878 mit dem Aufbau der Antikensammlung begonnen.
Paul Jacobsthal, seit 1912 Nachfolger v. Sybels, baute die Antikensammlung bis 1935 fast zur heutigen Größe aus, danach kamen lediglich Schenkungen dazu.
Im Jahr 1927, als der erste Lehrstuhl für Vor-und Frühgeschichte in Deutschland an der Philipps-Universität Marburg auf das Betreiben Jacobsthals eingerichtet wurde, wurde die Antikensammlung zwischen den beiden Seminaren aufgeteilt. Im Ernst-von-Hülsen-Haus, das in demselben Jahr zur 400-Jahr-Feier der Universität für die Monumentenfächer und ihre Sammlungen gebaut wurde, fand die Antikensammlung keine geeigneten Räumlichkeiten für eine öffentliche Präsentation.

OriginalAnsicht Die Raumverschiebungen innerhalb des Hülsen-Hauses führten schließlich dazu, die Antikensammlung unter dem Dach zu lagern, wo sie nur für die Studierende und die Universitätsmitarbeiter zugänglich war.
Im Oktober 2013 ist die Antikensammlung wegen Sanierungsarbeiten im Hülsen-Haus, in den 2. Stock der Biegenstrasse 9 umgezogen. Dort wurde sie neu aufgestellt und am 7. Februar 2013 unter dem Titel „OriginalAnsicht“ offiziell eröffnet.

Seit dem 10. Februar 2013 ist sie jeden Sonntag von 11.00 bis 13.00 Uhr zum ersten Mal in ihrer Geschichte öffentlich zugänglich. Während der Semester werden regelmäßig Führungen angeboten.
Dennoch ist die weitere Zukunft der Antikensammlung ungewiss, da sie voraussichtlich im Herbst 2014 wieder umziehen muss. Zielort unbekannt!

Bitte beachten Sie:
Die Abguss-Sammlung ist ab dem 15.11.2011 bis auf weiteres wegen Umbauarbeiten am Universitätsmuseum geschlossen. Öffentliche Führungen finden Sie hier. Nach Wunsch und Möglichkeit können auch andere Termine für Führungen vereinbart werden.